*** DIE PARTY am Schauspielhaus Graz ***

Uraufführung: 18. Jänner 2024

*** Peter-Rosegger-Literaturpreis 2022 *** 

Jurybegründung:
 „Als Teil des Kabarett-Duos ‚Flüsterzweieck‘ ist Ulrike Haidacher österreichweit bekannt. Ihr Debütroman ‚Die Party. Eine Einkreisung‘ beweist eindrucksvoll, dass das satirische Talent der in Graz geborenen Autorin auch über die literarische Langstrecke reicht. Das Buch wurde inmitten von strengen Covid-Ausgangsbeschränkungen geschrieben und ist auch deshalb hoch aktuell. Die Autorin schildert ein Fest in einem Partykeller, auf dem sich ein ‚renommierter Regisseur‘ bemüht zeigt, als Parade-Feminist zu erscheinen. Dabei demontiert sich der Mann selbst. Aber auch die versammelte Menge bekommt ihr Fett ab. Ulrike Haidacher bringt Eitelkeiten, Anmaßungen, hohle Überzeugungen und unhinterfragte Ressentiments heutigen Gesellschaftslebens auf den Punkt. Literarisch überzeugend und mit einem großen Sinn für Humor.“ 


*** 1. Preis Literaturpreis für Erzählungen 2022 ***

Jurybegründung:
"Anja Fasching und Magdalena Schuh sind beste Freundinnen. Doch dann lernt Magda Volker kennen und alles wird anders. Die Zeiten, in denen die beiden Freundinnen getrunken, gefeiert und gelacht haben, sind vorbei. Stattdessen lebt Magda nun ein Leben, das Anja komplett fremd ist - und ihre Freundin zu einer Fremden macht. Schuld ist ihr Mann, der mit seiner toxischen Eifersucht jede Nähe boykottiert. Ulrike Haidachers innerer Monolog besticht durch seinen scharfen Blick auf diesen Prozess der Entfremdung und zeigt zugleich, dass die Wirklichkeit immer nur vermeintlich wahr ist.“ 

*** DIE PARTY. EINE EINKREISUNG ***

Leykam 2021

"Ein köstlich amüsantes Debüt!"
Karin Nussmayr, Die Presse

"Mit ihrem soghaften Albtraum-Roman ist der Autorin eine furiose Zeitskizze gelungen."
Martin Pesl, Falter

"Pointiert wie der Untertitel: ›Eine Einkreisung‹."
Bernhard Braschl, Kurier

"Ulrike Haidacher findet in einer scheinbar endlosen, sich im Kreis drehenden Gesprächsrunde immer wieder aufs Neue provokante und scharfsinnige Wege, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Sie trifft mit ihrer Analyse der bürgerlichen Gutmenschen-Attitüde genau ins Schwarze."
Alica Ouschan, FM4

"Mit ›Die Party‹ zeichnet Haidacher ein sarkastisch-schauriges Panorama einer scheinbar toleranten Künstler-Oberschicht, die unter der Oberfläche um keinen Deut liberaler ist als jene Figuren, die einst Thomas Bernhard anprangerte. Lediglich die Themen haben sich verschoben."
APA 

 "n einem furiosen Monolog, der nicht von ungefähr an Thomas Bernhards „Holzfällen“ erinnert, serviert die Grazer Autorin all die Gäste souverän und zynisch ab. Wohltuende Lesekost mit Biss."
Werner Krause, Kleine Zeitung